Königsschießen 2023

Am 4. November 2023 fand wieder das traditionelle Königsschießen des Schützenvereins „GUT SCHUSS“ Nieder Eschbach statt. Immer wieder ein Highlight  im Vereinsleben des Vereins.  23 Mitglieder hatten sich in die Starterliste eingetragen, um gemeinsam den vereinsinternen Schützenkönig und seine beiden Ritter zu ermitteln. Ein kleines Handikap gab es leider, die Heizung ist seit einigen Tagen wegen technischer Probleme nicht in Betrieb. Aber trotzdem herrsche gute Stimmung und man wusste sich heiztechnisch zu helfen. Einige Getränke sollen auch wärmende Wirkung gehabt haben.

Zu diesem traditionellen Tag gehörte auch ein Buffet, das von den Vereinsmitgliedern gestaltet wurde, d.h. jeder bringt etwas von zu Hause mit,  Vor- oder Hauptspeisen und auch Süßes zum Nachtisch. So ergibt sich immer ein vielfältiges Buffet, wo für alle Geschmäcker etwas dabei ist. Ein Catering-Service könnte es  nicht besser machen.

Nachdem für das leibliche Wohl alles hergerichtet war, ging es endlich zum Königsschießen. Hierbei wird auf einen aus Sperrholz gefertigten Holzadler in der Reihenfolge der Anmeldung der Teilnehmer zuerst auf den linken Flügel geschossen. Dieses Jahr, sagen einige Schützen, ist der Vogel aber besonders zäh. So ging das Schießen dahin und der Flügel wollte und wollte nicht fallen. Nach gefühlt unendlicher Zeit hatte einer der jüngsten Teilnehmer, Leon Wittekind, erbarmen und schoss den Flügel ab. Der 2. Ritter war ermittelt. Gleich ging das Schießen weiter auf den rechten Flügel, denn alle hatten langsam Hunger. Jetzt ging es etwas zügiger voran. Da gibt es doch ein Sprichwort  „Wie der Vater so der Sohn“  oder umgekehrt. Der alte Wittekind, Guido, macht es seinem Sohn nach und schießt den rechten Flügel ab und wird 1. Ritter. Nachdem der 1. Und 2. Ritter fest stand, wurde sich erst mal an dem tollen Buffet gestärkt.

Bei dieser Veranstaltung gibt es auch Mitglieder oder Angehörige von Teilnehmern, die nicht an dem Königsschießen teilnehmen. So auch ein „Kulturbotschafter“ aus einem südlich von uns gelegenem Bergland, der sich, während die anderen am Schießen waren, als Vorkoster  von  Speisen und Getränke betätigt hat. Er hat aber nicht nur am Buffet genascht, sondern auch einen sehr guten selbstgemachten Apfelstrudel nach Originalrezept aus seiner Heimat für das Buffet beigesteuert.

Weiter ging es dann mit dem letzten Akt, Ermittlung des Schützenkönigs. Die Teilnehmer hatten ja schon beim 1. Und 2. Ritter  ordentlich geübt. Deshalb ging es dann eigentlich recht flott. Ganz überraschend fiel der Adler verhältnismäßig schnell.

Den finalen Schuss gab Natascha Hörner ab. Damit hatten wir, wie auch im letzten Jahr, wieder eine Schützenkönigin, Natascha Hörner.

Nachdem die Anwesenden die neue Königin mit ihrem Rittergefolge haben hochleben lassen und eine Freigetränke-Runde, gespendet von den gekrönten Häuptern, zu sich genommen hatten, ging  am späten Abend wieder ein schöner Tag zu ende. Unser „Kulturbotschafter“ konnte leider nicht bis zum Ende bleiben, lag es am Vorkosten,  an dienstlichen oder privaten Pflichten, man weiß es nicht so genau.

A.B.

Weitere Bilder folgen.

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